Diakonie in unseren Gemeinden

Es gibt viele Menschen in unseren Gemeinden, die andere unterstützen und ihnen gern eine Freude machen. Die meisten tun dies selbstverständlich in ihrem Umfeld. Doch sind nicht alle, denen irgendeine Form von Unterstützung gut täte, im Blick.
Nun haben sich einige Interessierte getroffen, um sich darüber auszutauschen, wo sie Handlungsbedarf sehen – und Möglichkeiten, sich zu engagieren.

Das Vorbild des früheren Diakoniekreises steht noch Vielen vor Augen: etwa alle 6 Wochen kam er verbindlich zusammen. Nach Andacht, Gebet und Liedern wurden Themen erarbeitet, Probleme besprochen – wenn möglich gelöst – und Dienste organisiert. Dieser Diakoniekreis, den Jürgen Friedrich viele Jahre leitete, wurde im Oktober 2019 in den Ruhestand verabschiedet. An eine Neuauflage wird nicht gedacht.

Dennoch entwickeln sich verschiedene diakonische Dienste aktiv weiter:
Die Flüchtlingsarbeit engagiert sich nach wie vor für Einzelne und Familien, damit sie bei uns zurechtkommen und sich wohlfühlen.
Ein Dienstbereich ehrt unsere Seniorinnen und Senioren zu ihren Geburtstagen. Es werden liebevoll erstellte Grußkarten überreicht, Besuche gemacht und gemein-same Feiern ausgerichtet; hier unterschei-det sich die Praxis in unseren Gemeinden. Wir hoffen, bald wieder mehr Menschen Zeit schenken zu können und (corona-sichere) Zusammenkünfte anzubieten.
Spontane Hilfe wird weiterhin nach Kräften geleistet.
Auch unsere KiTa „Kinners Himmelriek“ gehört als professioneller Dienst zur Diakonie.

NEU: Wir wollen jeweils die einzelnen Dienstbereiche stärken und auch neue, spezielle Arbeitszweige gründen. Diese sollen selbstständig arbeiten und dabei die Unterstützung erfahren, die sie brauchen. Zu wenigen Terminen im Jahr wollen wir alle diakonischen Dienstbereiche zusammen zu einem bunten, bereichernden Team-Abend einladen.

In „Uns Karkenblattje“ stellen wir die Dienste vor, die wir ausbauen möchten.
Am wichtigsten erscheint uns der
Besuchsdienst ganz allgemein:

 

Gesucht
Freundliche, verbindliche, empathische Menschen, die ein wenig ihrer Zeit investieren wollen, um
- andere zu besuchen, ihnen zuzuhören und ggfs. behilflich zu sein
- kranke Menschen zu besuchen (auf Nachfrage und in der Regel zuhause).

Wäre das vielleicht etwa für Sie?

Dann melden Sie sich doch bitte im Kirchenbüro s. S. 12 oder (818

 

 

Diakonie in unseren Gemeinden

Es kann keine Kirche geben ohne praktischen Dienst, Diakonie.
Im Bereich unseres Kirchenverbands gibt es viele Menschen, die eine Bedarf sehen und helfen: Jemand braucht Gesellschaft, eine Ermutigung, einen Einkauf, einen Fahrdienst, eine Auskunft… Am besten geschehen diese Dienste selbstlos und stillschweigend, wenn wir Jesus Christus folgen.

Für manche Dienstbereiche ist Organisa-tion sinnvoll, Austausch und professionelle Schulung.
Wir erinnern uns zum Beispiel noch an den Besuchsdienst, der regelmäßig in die Krankenhäuser kam. Dort sind allerdings wegen des Datenschutzes nur noch Besuche auf persönliche Einladung hin möglich. Auch Corona hat Vieles erschwert. Dennoch wollen wir nun einen neuen Anfang machen und uns neu strukturieren.

Dazu laden wir alle Interessierten zu einem offenen Abend ein:
Am 1. September 2021 um 20 Uhr
im Ulrich von Dornum-Haus.


Wer weiß, vielleicht finden wir ganz neue, aktuelle Dienstbereiche.
Wie es im Lied heißt (EG 170,2):

Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen.
Segen kann gedeihen, wo wir alles teilen,
schlimmen Schaden heilen, lieben und verzeihen.

In jedem Fall möchten wir unsere Begabungen entwickeln, mutig aufeinander zugehen und nach Kräften helfen, wo Hilfe gebraucht wird.